Dr. med.
Vincenzo Bluni

Facharzt für Frauenheilkunde
und Geburtshilfe
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EVRA - Neue Verhütungsmethode durch die Haut

Seit Sommer 2003 gibt es mit EVRA die erste Verhütung mittels eines Pflasters auf dem deutschen Markt. Ein 4,5 x 4,5 cm großes Pflaster mit Hormonen, wie die Antibabypille, die über die Haut aufgenommen werden, sorgt hierbei für die Verhütung. Das quadratische und hautfarbene Pflaster wird wöchentlich gewechselt und ist in seiner Wirkung der Pille sehr ähnlich.

In der vierten pflasterfreien Woche erfolgt die Abbruchblutung. Dabei erlaubt der Wirkstoffgehalt des Pflasters einen Spielraum von zwei Tagen, falls die Anwenderin den Pflasterwechsel mal vergessen sollte. Die kontrazeptive Sicherheit entspricht in etwa derjenigen einer Mikropille.

Die Sicherheit liegt bei etwa 90 %

Das Pflaster kann auf den Bauch, den Po oder den Oberkörper geklebt werden. Drei Mal in Folge wird es wöchentlich gewechselt, dann sollte es - wie dies in der Regel bei der Pille der Fall ist - eine Woche lang weggelassen werden.

Das Verhütungspflaster EVRA mit den Hormonen Östrogen und Progestin kann dieselben Nebenwirkungen wie die Pille haben.

Anwenderinnen können mit dem Pflaster auch problemlos Sport treiben oder schwimmen. Temperatur und Luftfeuchtigkeit haben laut Hersteller keinen Einfluss auf die Wirksamkeit. Sollte es doch abfallen, so muss ein Ersatzpflaster angebracht werden; nach einem Zeitraum von mehr als einem Tag muss der komplette Zyklus neu begonnen werden.

Die Kosten liegen bei etwa 42 Euro pro Quartal. Dieses Pflaster ist z.B. für die Frauen geeignet, die die Antibabypille gut vertragen aber mit der regelmäßigen Einnahme Probleme haben.


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