Dr. med.
Vincenzo Bluni

Facharzt für Frauenheilkunde
und Geburtshilfe
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Empfängnisverhütung


Dem Thema Empfängnisverhütung - was ist die beste Methode für mich? kommt in der heutigen Gesellschaft eine große Bedeutung zu. Die Entscheidung für oder gegen eine bestimmte Methode der Empfängnisverhütung sollte nicht dem Zufall überlassen werden. Lassen Sie sich für diese wichtige Entscheidung genügend Zeit. Informieren Sie sich ausreichend über alle Möglichkeiten, die es hier gibt, werfen Sie am besten auch einen Blick auf die Individuellen-Gesundheitsleistungen zu diesem Thema.

Es stehen heute zahlreiche Möglichkeiten für eine verantwortungsvolle Empfängnisregelung zur Auswahl.

Eine wichtige Rolle bei der Entscheidungsfindung spielen die folgenden Faktoren
  • Zuverlässigkeit
  • Nebenwirkungsprofil
  • Akzeptanz durch Frau oder Mann

Die Zuverlässigkeit einer bestimmten Methode wird nach der "Versagerquote" beurteilt, dem so genannten Pearl-Index.

Das heisst: Wenn 100 Frauen eine Methode 12 Monate lang anwenden, entspricht die Zahl der ungewollten Schwangerschaften dem Pearl-Index.

Eine Orientierungshilfe ist die Einteilung in Sicherheitsstufen

Zuverlässigkeit Methode Versagerquote
Sehr hoch Sterilisation, Pille, Hormonspirale, Implanon©, 3-Monats-Spritze 0,2-0,5
Hoch Spirale, Minipille, Sympto-thermale Methode 1-2
Mittel Kondom, Scheidendiaphragma, Verhütungs-Schwamm, Schaum-Ovula, Temperaturmethode, Spermizide Creme/Gel 3-5
Unsicher Coitus interruptus Knaus-Ogino 15-20


Die Temperaturmethode
Die Temperaturmethode als natürliche Familienplanungsmethode macht es erforderlich, dass Sie vom Frauenarzt mehrere Temperaturkurvenbögen erhalten, auf der Sie neben Ihrer morgendlichen Temperatur, Ihre Regelblutung mit Stärke und Besonderheiten und eventuell die Zusammensetzung Ihres Schleimes aufführen können. Der Schleim wird etwa 2 Tage vor dem Eisprung spinnbar (läßt sich zu einem langen Faden ziehen) und verliert diese Fähigkeit etwa 2 Tage danach.

Sie sollten dann mal über 3-4 Monate morgens direkt nach dem Wachwerden aber vor dem Aufstehen mit einem digitalen Thermometer und immer nach der gleichen Methode die morgendliche Temperatur auf dem Kurvenblatt aufführen.

Die Auswertung der Temperaturkurve erfolgt nach der Regel: "Ein Temperaturanstieg hat dann stattgefunden, wenn man 3 aufeinanderfolgende Meßwerte findet, die höher sind als die 6 vorangegangen Meßwerte, wobei die 3. Höhere Messung mindestens 2/10 Grad über dem höchsten der vorangegangenen 6 niedrigen Temperaturwerte liegen muß".

Die Basaltemperatur gilt als der Progesteronmarker (Gelbkörpermarker) und gibt an, ob eine Eisprung stattgefunden hat, bezeihungsweise ob eine Schwangerschaft eingetreten ist.

Die Temperatur direkt nach Eisprung fällt häufig erst wenig (24-36 Std. nach Eisprung), um dann plötzlich um 0.3-0.4 Grad Celsius anzusteigen, und um dann für den Rest des Zyklus in dieser Höhe zu bleiben. Bei Eintritt einer Schwangerschaft kommt es dann aber nicht zum erneuten Temperaturabfall, sondern, die Temperatur bleibt auf Ihrem erhöhten Niveau.

Die fruchtbare Phase umfaßt die Dauer der Spermienüberlebenszeit, die im günstigen Schleimhautmilieu durchschnittlich 5 bis maximal 7 Tage beträgt plus die Lebensdauer der Eizelle, die mit 12-18 Stunden, also etwa einem Tag angegeben wird und ist damit insgesamt 5-6 Tage lang.

Anzumerken bleibt, dass das sogenannte fertile Fenster, die Zeit, in der die Frau schwanger werden kann, nach neuesten Erkenntnissen offensichtlich größer ist, als erwartet.



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