Dr. med.
Vincenzo Bluni

Facharzt für Frauenheilkunde
und Geburtshilfe
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Schwangerschaft


Die Planung einer Schwangerschaft

Lassen Sie sich kompetent beraten und sprechen Sie schon bei bestehendem Kinderwunsch mit Ihrer Frauenärztin/Frauenarzt, um sich frühzeitig individuell auf die anstehende Schwangerschaft vorbereiten zu können.

Viele Risiken können schon vor einer Schwangerschaft erkannt und meist auch behoben werden. Für den Fall, dass Sie akute oder chronische Gesundheitsprobleme haben (z.B. Diabetes, Bluthochdruck, Funktionsstörungen der Schilddrüse oder Erkrankungen von Herz, Nieren und Leber), sollten Sie dies schon vor der Schwangerschaft mit Ihrer Frauenärztin/Frauenarzt besprechen.

Dieser Zeitpunkt ist ein guter Anlass, einige schlechte Gewohnheiten abzulegen und gesünder zu leben. Verzichten Sie schon jetzt auf Nikotin und schränken Sie zumindest den Konsum von Alkohol ein. Wegen einer Erkrankung notwendige Medikamente sollten in jedem Fall genannt werden. Auf Arzneimittel, die nicht unbedingt nötig sind, sollten Sie jetzt am besten ganz verzichten. Im Rahmen des Beratungsgespräches kann dann besprochen werden, ob ein Schutz vor einer möglichen Rötelninfektion besteht. Bei Unsicherheit kann dieses eine Blutuntersuchung klären. In einigen Fällen ist dann zunächst eine Impfung sinnvoll. Zur Überprüfung des allgemeinen Impfschutzes sollte ein bereits vorhandener Impfpass mitgebracht werden.

Achten Sie auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung, ganz so, wie Sie es auch während der Schwangerschaft tun werden. Wenn es um die Frage geht, was an Mineralstoffen und Vitaminen schon bei Kinderwunsch beziehungsweise in der Schwangerschaft ratsam ist, so kann man sagen, dass in jedem Fall frühzeitig, schon bei Kinderwunsch und zumindest in den ersten 3-4 Monaten die Einnahme von Folsäure (0,4 mg/Tag) und Jodid (täglich etwa 100-150 µg Jod - sofern keine Schilddrüsenerkrankung vorliegt), empfehlenswert ist. Das Jodid sollte auch in der Stillzeit eingenommen werden.

Außerdem hat sich die prophylaktische Einnahme von Magnesium als sinnvoll erwiesen. Es sind 300 mg/Tag zu empfehlen, bzw. 15 mmol/Tag. Als orale Verabreichungsform kann dieses problemlos gesteigert werden, da die einzige Nebenwirkung bei zu hoher Dosierung der Durchfall ist.

Die Substitution mit einem Eisenpräparat ist bei Vorliegen einer Blutarmut in der Schwangerschaft (Hämoglobinwert, auch Hb abgekürzt, kleiner gleich 11 g/dl) geboten.

  • In der Familie liegen vererbbare Krankheiten vor
  • Geburt eines oder mehrerer Kinder mit einer genetisch bedingten Störung
  • Drei oder mehr Fehlgeburten in Folge, ohne dass sich eine Ursache fand
  • Blutsverwandtschaft mit dem Partner

Ihre Frauenärztin/Frauenarzt wird Sie bei Bedarf über die Möglichkeiten und Grenzen einer solchen Beratung informieren und Sie, wenn angebracht, an eine humangenetische Beratungsstelle überweisen.



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