Dr. med.
Vincenzo Bluni

Facharzt für Frauenheilkunde
und Geburtshilfe
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Schwangerschaft


Röteln und Schwangerschaft

Für die Schwangere kann die Rötelninfektion schwerwiegende Folgen haben.

Bei einer Infektion in den ersten vier Monaten der Schwangerschaft besteht die Gefahr, daß es zu Fehl- oder Totgeburten kommt oder daß das Ungeborene schwere bleibende Schäden davonträgt. In Deutschland werden jährlich etwa 80 - 100 Kinder geboren, die infolge der Rötelnerkrankung der Mutter unter Organ-Mißbildungen oder auch -Mehrfachmißbildungen leiden. 50 % von ihnen haben Schäden am Herzen, 60 % an den Augen und 60-70 % an den Ohren; bei 45 % von ihnen ist das Gehirn betroffen.

Röteln sind eigentlich keine Erkrankung, die behandelt werden muß. Die Therapie ist rein symptomatisch. Während der ansteckenden Phase sollte der Kontakt zu anderen Kindern, vor allem aber zu Schwangeren, vermieden werden.

Wegen der möglichen schweren gesundheitlichen Schäden, die das Ungeborene durch eine Rötelninfektion der Mutter erleiden kann, sollte jede Frau vor einer geplanten Schwangerschaft überprüfen lassen, ob sie bereits Röteln hatte und damit vor einer Ansteckung geschützt ist. Dabei sollte man sich auch nicht auf die Aussagen der eigenen Eltern verlassen, man habe als Kind diese Infektion bereits durchgemacht. Denn es gibt viele Kinderkrankheiten, die Röteln sehr ähnlich sind. Mit einer einfachen Untersuchung kann der Arzt zuverlässig feststellen, ob genug Antikörper im Blut vorhanden sind. Ist dies nicht der Fall, ist eine Impfung angezeigt, die allerdings drei Monate vor der geplanten Schwangerschaft vorgenommen werden sollte. Während einer Schwangerschaft darf auf keinen Fall geimpft werden.

Kinder werden heute meistens routinemäßig im Alter von etwa 15 Monaten mit einem Kombinationsimpfstoff gleichzeitig gegen Röteln, Mumps und Masern geimpft. Um Impflücken zu schließen, wird eine weitere Impfung im sechsten Lebensjahr empfohlen. Außerdem sollten sich alle Mädchen zwischen dem 11. und 15. Lebensjahr ein drittes Mal impfen lassen, um völlig sicherzugehen, daß es während einer späteren Schwangerschaft zu keiner Infektion kommen kann.




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