Dr. med.
Vincenzo Bluni

Facharzt für Frauenheilkunde
und Geburtshilfe
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Schwangerschaft


Blutarmut während der Schwangerschaft (Schwangerschaftsanämie)

Der Blutarmut in der Schwangerschaft entspricht ein durch mehrere Ursachen bedingter (multifaktorieller) Mangel an roten Blutkörperchen. Es handelt sich bei dieser Form der Anämie im eigentlichen Sinne um einen primär normalen Zustand. Allerdings würde man bei einer zu starken Ausprägung von einer Erkrankung sprechen können. Diese Blutarmut tritt bevorzugt in der zweiten Hälfte der Schwangerschaft auf. Hier vor allem durch einen zunehmenden Eisenbedarf des Kindes.

Was ist vorbeugend zu tun?

In erster Linie wäre der Genuss von eisenreicher Nahrung zu empfehlen. Der größte Eisenlieferant ist Fleisch, vor allem Rindfleisch. Das tierische Eisen ist für unseren Organismus besser zu verarbeiten als das pflanzliche. Darüber hinaus Fisch, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte und dunkles Gemüse.

Kaffee und Tee hemmen die Eisenaufnahme, Vitamin C erleichtert sie. Wer also zum Essen Orangensaft trinkt oder in die Salatsoße etwas Zitronensaft gibt, verbessert damit seine Eisenbilanz.

Bei einer nachgewiesenen Anämie ist die Verordnung ein Eisenpräparates sinnvoll. Der Nutzen einer routinemässigen Eisensubstitution in der Schwangerschaft ist in Mitteleuropa jedoch wissenschaftlich nicht erwiesen.

Regulär sollte das Eisenpräparat auf nüchternen Magen eingenommen werden. Wegen möglicher Nebenwirkungen (Übelkeit) kann hierauf aber auch mal verzichtet werden.

Folgen einer Blutarmut für das Kind

Bei einer starken Anämie gibt es Berichte wohl über folgende, mögliche Komplikationen
  • gehäufte Frühgeburten
  • Komplikationen unter der Geburt
  • geringes Geburtsgewicht
  • Lern- und Aufnahmeschwierigkeiten der Kinder





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