Dr. med.
Vincenzo Bluni

Facharzt für Frauenheilkunde
und Geburtshilfe
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Individuelle Gesundheitsleistungen - IGEL - Vorsorge


Themen:

  • Krebsvorsorgeuntersuchung
  • Ultraschalluntersuchung Brust
  • Ultraschalluntersuchung Becken
  • HPV-Test
  • Thin-Prep
  • Knochendichtemessung



  • Krebsvorsorgeuntersuchung
    Inhalte der jährlichen Krebsfrüherkennungsuntersuchung für die Frau ab dem 20. Lebensjahr unter Berücksichtigung der Änderungen der Krebsfrüherkennungsrichtlinien zum 1.10.2002.
    • vom Beginn des 20. Lebensjahres an
      • Messung des Blutdrucks; Spiegeleinstellung des Muttermundes/ der Scheide
      • Abstrichentnahme von Muttermund und Gebärmutterhalskanal mit nachfolgender mikroskopischer Untersuchung der entnommenen Zellen ("Cytologie")
      • Tastuntersuchung der Gebärmutter und/oder der Eierstöcke

    • Zusätzlich ab dem 30. Lebensjahr
      • Tastuntersuchung der Brüste und der Achselhöhlen

    • Zusätzlich ab dem 50. Lebensjahr
      • Tastuntersuchung des Enddarmes

    • Früherkennungsmaßnahmen auf kolorektales Karzinom (Darmkrebs) vom 50. - 55. Lebensjahr
      • jährliche Durchführung eines Schnelltests auf verstecktes Blut im Stuhl (Hämoccult)
      • nach Vollendung des 55. Lebensjahres einmalige Beratung und Motivation zur Früherkennung des kolorektalen Karzinoms (Darmkrebs)

    • ab dem 56. Lebensjahr
      • Anspruch auf insgesamt zwei Darmspiegelungen (Koloskopie)
      • auf die 1. Koloskopie ab dem 56. Lebensjahr und
      • auf die 2. Koloskopie frühestens 10 Jahre nach Durchführung der ersten Koloskopie

        Wahlmöglichkeit
        Sofern keine erste/und oder zweite Koloskopie durchgeführt wird besteht Anspruch auf Durchführung eines Schnelltestes auf occultes Blut im Stuhl in zweijährlichem Untersuchungsintervall.



    Ultraschalluntersuchung beider Brustdrüsen
    Moderne medizinische Erkenntnisse zeigen, dass man mit zusätzlichen Maßnahmen eine Verbesserung der Diagnostik auf dem Gebiet der Früherkennung von Veränderungen der weiblichen Brust erreichen kann. Ab dem 35. Lebensjahr ist eine routinemäßige Basismammographie (Röntgenuntersuchung der weiblichen Brust) sinnvoll. In Studien hat sich die Mammographiekontrolle in zweijährigen Abständen bei Frauen ab dem 50. Lebensjahr als vorteilhaft erwiesen. Bei Frauen mit familiären Brustkrebsrisiko ist ein individuelles am Risiko orientiertes Vorgehen zu empfehlen.

    Die Ultraschalluntersuchung der weiblichen Brust und ihrer Lymphabflussgebiete mit hochauflösender Technik gibt wertvolle Hinweise, insbesondere bei der Beurteilung nicht tastbarer Tumoren oder Zysten; sie ist mit keinerlei Belastung des Körpers durch Röntgenstrahlung verbunden. Jedoch ersetzt dieses Verfahren nicht die Mammographie. Um eine größtmögliche Sicherheit zu erlangen, sind diese Möglichkeiten unserer Meinung nach, daher sehr zu empfehlen.



    Ultraschalluntersuchung des kleinen Beckens
    Moderne medizinische Erkenntnisse zeigen, dass man mit zusätzlichen Maßnahmen neben der reinen Tastuntersuchung eine Verbesserung der Diagnostik auf dem Gebiet der Früherkennung erreichen kann.

    Hierzu gehören insbesondere die Ultraschalluntersuchung des inneren Genitale, auch bei unauffälligem Tastbefund, die bisher nicht Bestandteil der Früherkennungsuntersuchung ist. Durch die Ultraschalluntersuchung ergeben sich wertvolle Hinweise, insbesondere bezüglich Veränderungen der Eierstöcke und des Gebärmutterkörpers. Um eine größtmögliche Sicherheit zu erlangen, sind diese Möglichkeiten unserer Meinung nach daher sehr zu empfehlen. Auch hier handelt es sich um ein Früherkennungsverfahren ohne Strahlenbelastung für die Patientin.



    HPV-Test (Typisierung humane Papillomaviren)
    HPV (= Humane Papilloma-Viren) werden mittlerweile als ein wichtiger Faktor bei der Entstehung des Gebärmutterhalskrebs angesehen. Allerdings kann eine Infektion mit dem HP-Virus schon Jahre bestehen, ohne daß die Erreger ihre krankmachende Wirkung entfalten.

    Diese tritt vermutlich durch eine Schwächung der körpereigenen Abwehr auf, wobei die Mechanismen noch nicht genau bekannt sind. Mögliche Ursachen sind

    • zusätzliche Infektionen mit Bakterien oder anderen Viren
    • Rauchen!
    • psychische Dauerbelastung (Streß)

    Bei den HP-Viren gibt es verschiedene Stämme. Diese werden in zwei Gruppen eingeteilt:

    • "low-risk" - HP-Viren (weniger aggressiverTyp)
    • "high-risk" - HP-Viren (aggressiver Typ, Stämme 16 und 18)

    Zur gesetzlichen Krebsvorsorge gehört eine solche Untersuchung auf HPV nicht, sie darf nur bei Vorliegen eines aufälligen Ergebnisses zur weiteren Abklärung veranlaßt werden.



    ThinPrep® PAP Test™

    Eine neuartige Aufbereitungstechnik des Krebsabstriches vom Gebärmutterhals der Frau
    Wir bieten Ihnen in unserer Praxis die Möglichkeit, die Qualität Ihres Krebsabstriches vom Gebärmutterhals im Rahmen der Krebsfrüherkennungsuntersuchung zu optimieren. Mit dem sog. PAP-Test können Anzeichen von Gebärmutterhalskrebs oder Zellen, die sich in Krebszellen umwandeln können, frühzeitig entdeckt werden. Dieser Test wurde 1943 vom griechischen Arzt Papanicolaou entwickelt und sich seither technisch nicht geändert.

    Bei der konventionellen Technik erfolgt die Krebsabstrichentnahme mit einem Wattetupfer, der anschließend direkt in der gynäkologischen Praxis auf einen Objektträger aus Glas ausgerollt wird.

    Beim Thinprep® handelt es sich um eine in den USA entwickelte Technik, bei der die speziellen bürstenartigen Abstrichgeräte aus weichem Kunststoff zunächst in ein Spülmedium gegeben werden, welches ein Maximum an Zellen vom Entnahmegerät abspült. Beim konventionellen Abstrich landen bis zu 80% der entnommenen Zellen mit dem Abstrichtupfer im Müll, da nur ein geringer Teil am Objektträger haften bleibt.

    Anschließend wird in Labor durch ein technisches Manöver Verunreinigungen wie Blut, Schleim oder Entzündungszellen herausgewaschen und nun die verbliebenen "sauberen" Zellen einschichtig ohne jede Überlagerung auf den Objektträger gebracht. Nun erfolgt die Standardfärbung der aufbereiteten Abstrichpräparate. So ermöglicht dieser technische Kunstgriff die exakte Beurteilung Ihres Krebsabstriches in hervorragender Qualität.

    Der ThinPrep® Pap TestTM ist die erste wirkliche Verbesserung des Krebsabstriches seit seiner Einführung vor 50 Jahren.

    [konventionell]
    konventioneller Abstrich
    [thin prep]
    ThinPrep Pap Test-Objektträger

    Derzeit handelt es sich bei diesem Verfahren noch nicht um eine Leistung der Gesetzlichen Krankenversicherung.



    Knochendichtemessung - Osteodensitometrie
    Zur frühzeitigen Erkennung eines Osteoporoserisikos wird die Knochendichtemessung (Osteodensitometrie ) veranlasst.

    Bei diesem Verfahren wird die Knochendichte mit Hilfe radiologischer Verfahren gemessen. Für potentielle Osteoporosepatienten gibt die Weltgesundheitsorganisation WHO die statistische Knochengrenze mit etwa 75 % gegenüber jüngeren Erwachsenen an. Wird bei der Knochendichtemessung ein darunter liegender Wert festgestellt, so ist zumindest die Gefahr von Knochenbrüchen erhöht.

    Die Internationale Osteoporose-Gesellschaft (IOF) spricht sich dafür aus, dass Frauen mit einem erheblich bedingt erhöhten Risikofaktor, ermuntert werden sollten, eine Knochendichtemessung durchführen zu lassen. Nach Schätzungen der IOF erkranken weltweit 30-40% aller Frauen und 13% der Männer an Osteoporose.
    Als Voraussetzung für eine Knochendichtemessung zu Lasten der GKV (Gesetzlichen Krankenversicherung) müssen Patientinnen zuvor jedoch eine Fraktur (Bruch) auf Grund einer Osteoporose erlitten haben.

    Soweit sollten Sie es jedoch nicht kommen lassen!

    Frauen mit einem erblich bedingt erhöhten Risikofaktor sollten daher in regelmäßigen Abständen eine Knochendichtemessung durchführen lassen.

    Die Osteoporose und das Aus für die Knochendichtemessung



    ... ab ca. 35 Jahren beginnt der altersbedingte Abbau der Knochenmasse. Dies geschieht in der Regel sehr langsam und unbemerkt. Von Osteoporose (Knochenschwund) spricht man, wenn der Knochenabbau für die Altersgruppe unverhältnismäßig schnell fortschreitet, die Knochen porös werden und ein vermehrtes Knochenbruchrisiko besteht. Es treten dann Knochenschmerzen, besonders im Rücken auf, und es kommt im weiteren Verlauf zu einem Rückgang der Körpergröße und zu Knochenverformungen (Buckel). Osteoporose betrifft besonders Frauen, da bei ihnen die altersbedingte Abnahme der Knochenmasse noch durch Östrogenmangel in den Wechseljahren verstärkt wird. Das hängt damit zusammen, daß die Östrogene die Aufnahme von Calcium in den Knochen steuern und Calcium der wesentlichste Knochenbaustein ist.

    Fakten

    • Nach bisherigen Erkenntnissen erkranken ca. 14 % aller Männer und 30-40 % aller Frauen an Osteoporose
    • In Deutschland sind 4,8 Millionen Frauen an Osteoporose erkrankt. Folge sind ein erhöhtes Fraktur-Risiko und Schmerzen bis zur Pflegebedürftigkeit.
    • Von 2,5 Millionen Wirbelkörperfrakturen jährlich sind 1,7 Millionen Frauen betroffen. Bei 117.000 Oberschenkelhals-Brüchen sind 87.000 der Patienten weiblich. Besonders gefährdet sind Frauen nach den Wechseljahren.
    • Alle 30 Sekunden erleidet i. der Europäischen Union ein Osteoporose-Kranker einen Knochenbruch.

    Häufigste Ursachen

    • Gestörte Calciumaufnahme (z.B. durch Darmerkrankungen) oder gestörte Calciumzufuhr bei calciumarmer Ernährung.
    • Östrogenmangel in den Wechseljahren.
    • Hormonerkrankungen.
    • Nierenerkrankungen.
    • Langzeitige Cortisoneinnahme.
    • Risikofaktoren sind Rauchen, Alkohol und Bewegungsarmut.

    Diagnostik

    Früherkennung ist besonders wichtig. Bei der Osteoporose ist eine frühe Erkennung der Krankheit besonders wichtig, weil einmal eingetretene Schädigungen nicht rückgängig gemacht werden können.

    Früherkennung ist schwierig. Röntgenuntersuchungen können bei Verdacht eine Osteoporose unterstützend abklären. Allerdings wird erst bei einem Verlust von mehr als 30 % des Mineralsalzgehaltes in den Knochen der Knochen selbst für Röntgenstrahlen durchlässiger. Eine frühe Erkennung von Osteoporose ist so also nicht möglich

    Die Knochendichtemessung als Kassenleistung?

    Die Knochendichtemessung ist für die Diagnostik der Osteoporose sowohl in Deutschland als auch international weit verbreitet. Dennoch bot ihre prognostische Aussagekraft häufig Stoff für kontroverse Diskussionen um ihren Nutzen.

    Als Voraussetzung für eine Knochendichtemessung zu Lasten der GKV (Gesetzlichen Krankenversicherung) müssen Patinnen zuvor eine Fraktur auf Grund einer Osteoporose erlitten haben.(Zitat:" nur noch für Patienten anwendbar, die aufgrund einer verminderten Konchenstabilität bereits eine Fraktur erlitten haben und bei denen gleichzeitig aufgrund anderer krankengeschichtlicher und klinischer Befunde ein begründeter Verdacht auf eine Osteoporose besteht") So hat es der Bewertungsausschuss gemäß einer Vorgabe des Bundesausschusses der Ärzte und Krankenkassen zum ersten April 2000 festgeschrieben.

    Dies wird damit begründet, dass sich nach den bisher vorliegenden Studien ein Nutzen der Knochendichtemessung nicht ausreichend belegen läßt.








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